
Südtirol · Italien
Heiraten in den Dolomiten.
Die bekannten Orte haben ihren Ruf zu Recht.
Und ihre eigenen Regeln: wann man kommt, wie viele da sind, was das Wetter macht.
Die Orte, die Paare suchen
Wer uns schreibt und den Ort noch nicht hat, nennt oft einen dieser sieben Namen.
Seiser Alm, Pragser Wildsee und Seceda sind die drei, die am häufigsten in Anfragen stehen. Die Seiser Alm ist weit und offen, am ruhigsten früh am Morgen, bevor die ersten Bahnen fahren. Der Pragser Wildsee steht auf Postkarten, in Reiseführern und auf Instagram, und das merkt man am Ufer. Für eine Trauung am See braucht es eine frühe oder eine späte Uhrzeit.
Seceda ist der Grat mit den schroffen Felstürmen aus den bekannten Fotos. Von der Bergstation geht ihr etwa zehn Minuten bergauf bis zum Gipfelkreuz, der bekannte Blick liegt gleich dahinter. Wer näher an die Türme will, steigt am Grat weiter ab, auf einem schmalen Pfad ohne Geländer.
Das Grödnertal, in dem Seceda liegt, und das Gadertal daneben haben eigene Dörfer, Kirchen und Wege in die Berge. Dort ist es ruhiger als auf der Seiser Alm, und die Ausblicke sind ähnlich.
Die Drei Zinnen sind eine eigene Anreise wert. Die Straße zur Auronzo-Hütte ist mautpflichtig, und in der Hauptsaison ist die Zufahrt geregelt. Wer früh dort ist, hat den Blick eher für sich.
Der Karersee liegt im Westen der Dolomiten, mit dem Latemar im Rücken: ein kleiner See im Wald, in wenigen Minuten vom Parkplatz erreicht, und darum ebenfalls gut besucht.
Für Fotos und Film sind das sieben sehr unterschiedliche Orte, von der offenen Weite bis zum stillen Wald. Wir kennen die Wege zu vielen davon und sagen euch ehrlich, wo sich der Aufwand lohnt und wo ein näherer Ort dieselbe Wirkung hat.

Die Jahreszeit hier oben
Auf der Seiser Alm oder an der Bergstation von Seceda liegt oft noch Schnee, wenn im Tal längst Frühling ist. Grüne Wiesen und freie Wege gibt es hier oben verlässlich erst ab Juni.
Im Herbst kehrt sich das um: Die Lärchen unterhalb der Grate färben sich golden, während oben schon der erste Schnee liegt. Für Bilder ist das eine der schönsten Phasen im Jahr, und eine der kürzesten. Wer beides will, etwas Schnee im Bild und milde Temperaturen für die Gäste, hat dafür nur wenige Wochen.
Andrang und Uhrzeiten
Die Orte in den Dolomiten sind aus gutem Grund berühmt, und das merkt man an Parkplätzen, Bussen und Bahnen. Für Trauung und Bilder heißt das: Früh oder spät ist besser als mittags. Wir planen die Uhrzeiten mit euch so, dass ihr die Aussicht für euch habt und nicht mit allen teilt, die gerade aus der Bahn steigen.
Bei der Uhrzeit beweglich zu sein, bringt hier mehr, als beim Ort beweglich zu sein.
Manche Zufahrten sind in der Hauptsaison beschränkt oder nur mit Bus oder Seilbahn möglich, und die Regeln ändern sich von Jahr zu Jahr. Wir sagen euch, was wir zuletzt wussten. Die aktuelle Regelung für euren Ort prüft ihr aber selbst noch einmal, bevor ihr plant.


Genehmigungen und Wege
Für eine Trauung oder eine Feier an einem bestimmten Ort in den Dolomiten braucht es oft eine Genehmigung, von der Gemeinde, einem Grundeigentümer oder dem Betreiber einer Hütte. Das übernehmen wir nicht, das gehört zu euch oder eurer Hochzeitsplanerin. Unsere Arbeit sind die Bilder und der Film.
Höhenmeter kosten außerdem Zeit. Zwischen Kirche, Feier und dem Ort für eure Bilder liegen in den Bergen oft mehr Minuten, als die Karte verspricht: Serpentinen, Parkplätze, ein Stück zu Fuß. Wenn wir den Tag einige Wochen vorher mit euch durchgehen, achten wir darauf, dass dafür genug Zeit bleibt.
Fürs Standesamtliche ist die Gemeinde zuständig, in der ihr heiratet. Die Fristen sind je nach Herkunftsland unterschiedlich. Fragt früh nach, damit am Tag selbst nichts drängt.
Das Wetter
In den Bergen kippt das Wetter innerhalb einer Stunde. Sonne wird Nebel, Nebel wird Sonne. Das gilt besonders oberhalb der Waldgrenze, wo kein Baum den Wind bricht. Wir schauen die Woche davor mit euch auf die Vorhersage und halten die Zeiten beweglich, statt einen starren Plan zu verteidigen.
Regen und Nebel sind kein verlorener Tag. Manche unserer liebsten Bilder sind bei schlechtem Wetter entstanden. Die Berge sehen dann anders aus, und oft besser. Was es braucht, ist ein zweiter Ort für den Fall der Fälle.
Fotos und Film an einem Tag
Bucht ihr Fotos und Film zusammen, kommen wir zu zweit, und wir müssen uns mitten in der Trauung nicht erst absprechen. In den Dolomiten heißt das: Einer behält die Zeit im Blick, während der andere das Licht sucht.
Wie das aussieht, zeigen die Seiten zu Fotografie und Film. Beides könnt ihr auch einzeln buchen.
Gut zu wissen
Oft ja. Darum kümmert ihr euch selbst oder eure Planerin. Fragt früh bei der Gemeinde, dem Grundeigentümer oder dem Hüttenbetreiber nach, je nachdem, wem der Platz gehört.
So früh wie möglich, am liebsten vor den ersten Bahnen oder Bussen. Wie früh das konkret sein sollte, sagen wir euch, sobald wir euren Ort und euer Datum kennen.
Mehr, als die Karte verspricht. Seilbahnen, Mautstraßen und der letzte Fußweg kosten Zeit, und zwischen Trauung und Feier ist die oft knapp. Wir planen das mit euch, sobald der Ort feststeht.
Jede Anfrage beantworten wir persönlich.
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